Jedes Jahr entscheiden sich Eltern, ihre Kinder an einer Waldorfschule anzumelden und sie im Sinne der Pädagogik Rudolf Steiners zu begleiten. Einige Kinder besuchen bereits den Waldorfkindergarten, es kommen aber auch Kinder aus anderen Einrichtungen zu uns. Auch ein Wechsel aus einer anderen Schule ist nach Absprache möglich!

Die Freie Waldorfschule Hamm war bis vor kurzem eine einzügige Schule, d. h. ein Jahrgang pro Klasse. Durch den hohen Zulauf wurden mittlerweile Parallelklassen eingerichtet und das Personal vergrößert. Die Plätze sind auf 34 Schüler pro Jahrgang begrenzt.

Nach ausführlichen Gesprächen mit den Eltern und den einzuschulenden Kindern stellt unser Aufnahmegremium die erste Klasse zusammen. Dabei spielen ausschließlich pädagogische Aspekte - wie zum Beispiel die Schulfähigkeit, der Entwicklungsstand des Kindes, die Zusammenstellung der Klasse, Anteil der Jungen und Mädchen, etc. – eine Rolle. Für bereits bestehende Klassen ist der Klassenlehrer oder Klassenbetreuer der Ansprechpartner.

Nach der pädagogischen Aufnahme erfolgt noch die Absprache der notwendigen finanziellen Beteiligung an den Schulkosten. Dafür sind die Eltern und Mitarbeiter des Finanzkreises zuständig, die Kontaktaufnahme erfolgt über das Schulbüro.

In ihrer freien Trägerschaft ist unsere Schule auf die Beiträge und die Mitarbeit der Eltern angewiesen, um die Waldorfpädagogik für die Kinder in vollem Umfang anbieten zu können. Die Inhalte der Finanzvereinbarungen bleiben dem Kollegium selbstverständlich unbekannt. Geschwisterkinder bekommen bevorzugt einen Platz, wenn das Aufnahmegremium die pädagogische Aufnahme beschließt, denn wir wünschen uns, dass möglichst alle Kinder einer Familie die Freie Waldorfschule Hamm besuchen können.

Um sich ein wirklich umfassendes Bild im Aufnahmegespräch machen zu können, ist es wichtig, möglichst viel über das Kind zu erfahren. Daher erbitten wir mit der Zusendung des Aufnahmebogens eine ausführliche Charakteristik des Kindes. Je mehr wir über die Besonderheiten des Kindes und dessen Entwicklung erfahren können, desto besser können wir auf das Kind und seine individuelle Situation eingehen.

Ein Teil unserer Schüler und Eltern zählt zu den Quereinsteigern von anderen Schulformen. In diesem Zusammenhang sei unser Anspruch, eine Schule für alle zu sein, betont.

Natürlich bauen Unterrichtsinhalte aufeinander auf – dies kann den Einstieg erschweren. Dennoch bewährt sich der Grundsatz der Altersgemäßheit auch hier: Schüler mit ähnlichem Entwicklungsstand werden gemeinsam unterrichtet. Es gibt auch für Quereinsteiger kein „Sitzenbleiben". Das Aufnahmeverfahren gliedert sich in Hospitation und anschließende Probezeit. In ausführlichen Gesprächen werden Schüler und Eltern beraten. Fragen zum angestrebten Schulabschluss und zu unserer Pädagogik werden individuell besprochen.

Die Hospitation als Gastschüler bietet dem Schüler und der Schule gleichermaßen eine gute und bewährte Hilfe bei der Entscheidungsfindung.

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